Die bestehende Eisenbahnüberführung aus dem Jahr 1865 über den Klingenbach befand sich in schlechtem Zustand und sollte erneuert werden.
Der Ersatzneubau wurde in Abstimmung mit dem Auftraggeber als Stahlrohr, vorgefertigt aus geschweißten Stahlblechen geplant.
Als anspruchsvoll erwiesen sich die Bauzustände, im Besonderen durch die von der Jagst verursachten Hochwasserstände im Mühlkanal sowie die Durchleitung eines Regenwasserkanals im Bauzustand.
Bereits im Vorfeld wurden mit wasserdichten Umspundungen die erforderlichen Gründungselemente unterhalb des anstehenden Wasserspiegels vorbereitet.
Während einer Streckensperrung wurde das bestehende Brückenbauwerk teilweise abgebrochen. Das Stahlrohr wurde mittels Schienenkran in einem Stück eingehoben und auf der bereits vorbereiteten Gründungsebene kraftschlüssig aufgelagert.
Stahlrohr, geschweißt aus Stahlblechen, Dicke 50mm
Lichte Weite/Durchmesser: 2,00m
Gesamtlänge: 15,65m
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